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Stellungnahme zur Veranstaltung „The State of the Holy Land“

Am Dienstag, den 29. November fand in der Universität Passau die Veranstaltung „The State of the Holy Land“ statt, die vom AStA/SprecherInnenrat mitgetragen wurde.

Unsere Unterstützung ist damit zu begründen, dass beide Seiten – die israelische, wie auch die palästinensische – beleuchtet und Raum für einen Diskurs geschaffen werden sollte.

Vor und während der Veranstaltung wurden Flyer mit polemischen und antisemitischen Inhalten verteilt. Als AStA/SprecherInnenrat distanzieren wir uns davon. Die Flyer wurden ohne Rücksprache mit dem AStA/SprecherInnenrat ausgegeben und wären von unserer Seite auch nicht genehmigt worden.

 

Wir sehen es als sehr problematisch an, dass diese Veranstaltung für solche Zwecke missbraucht wurde und stellen uns aktiv gegen jeden Antisemitismus sowie jede andere Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

 

Quo Vadis im Wintersemster 2015/16

Liebe Studierende,

auch in diesem Jahr möchten die Fachschaften und der AStA/SprecherInnenrat die Onlineumfrage Quo Vadis zur Zufriedenheit an der Universität Passau durchführen.

Gerade auch im Bezug auf aktuelle Entwicklungen (über 12.000 Studierende, Stellenstreichungen u.Ä.) ist es uns sehr wichtig, einen Überblick zu bekommen, an welchen Stellen der größte Handlungsbedarf aus Sicht der Studierenden besteht und an welchen Stellen alles gut läuft.

Hier der Link zur Teilnahme: https://docs.google.com/forms/d/1ceeKYpjmBgVrNC6DV1UjWgC7OeqkVY8cNZoWdiRPV3s/viewform?c=0&w=1&usp=mail_form_link

Bitte nehmt euch ein paar Minuten Zeit, damit die Umfrage repräsentativ werden kann.

Eure Fachschaften und der AStA/SprecherInnenrat

Solidarität mit Landau

Zurzeit findet in Landau-Koblenz ein unbefristeter Streik der Student*innenschaft statt. Es wird für Ziele gestreikt, die auch uns betreffen: bessere Studienbedingungen, faire Behandlung der studentischen Hilfskräfte und eine demokratischere Hochschule!

An allen Unis in Deutschland gibt es überfüllte Hörsäle und zu wenig Stellen. Dies könnte durch eine Ausfinanzierung der Uni geändert werden, doch die Politik stellt sich quer – für die Bildung ist wieder kein Geld da!

Studentischen Hilfskräften wird noch immer das Recht auf einen Tarifvertrag verwehrt. Dieser ist jedoch unerlässlich, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Ohne einen Tarifvertrag aushandeln zu können, sind die studentischen Hilfskräfte im Grunde genommen der Willkür der Arbeitgeber*innen ausgeliefert und können sich nicht gegen schlechte Arbeitsbedingungen und zu geringe Bezahlung wehren.

Als größte Statusgruppe der Universität haben Student*innen fast nichts mitzubestimmen, wir sind in alle Gremien unterrepräsentiert. Stattdessen können die Professor*innen nahezu alles alleine entscheiden. Eine demokratische Universität, an der alle Statusgruppen gleichberechtigt einbezogen werden, sieht anders aus!

Wir solidarisieren uns ganz klar und deutlich mit den Zielen und dem Vorgehen der Student*innen aus Landau und unterstützen den Protest aktiv. Ein Mitglied des AStA/SprecherInnenrats Passau ist bereits nach Landau gereist, wie auch Vertreter*innen von Student*innenschaften aus anderen Unis, und auch hier an der Universität Passau sind Aktionen zur Unterstützung geplant. Lasst uns deutlich machen, dass es ohne eine grundlegende Reform im Bildungssystem und der vollständigen Ausfinanzierung nicht geht! Lasst uns gemeinsam für ein offenes, freies und gerechtes Bildungssystem eintreten, in Landau und überall!

Refugees Welcome

Seit längerem setzen wir uns aktiv dafür ein, refugees den Zugang zu Hochschulen zu ermöglichen. Allerdings gibt es immer noch keine Veranstaltungen für Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache. Hierfür versuchten wir Mittel von der Landesregierung einzuwerben. Dies wurde mit Bezugnahme auf den Doppelhaushalt allerdings immer verneint. Die Schuh-Sammelbox von „Passau verbindet“, welche vor unserem Büro steht, ist bereits gut gefüllt. Hier zeigt praktische Hilfe bereits ihren Erfolg und wir bedanken uns bei den Spender*innen.

Festival contre le racisme (fclr)

Die unterschiedlichsten Gruppen Passaus beteiligen sich an der Organisation des fclr im Mai 2015. Zusammen wollen wir Antirassistische Arbeit in Stadt und Universität voranbringen. Das Festival contre le racisme ist eine große Aktionswoche, welche in mehreren Städten der BRD stattfindet. Im Rahmen dieses Festivals soll es Aktion, Podiumsdiskussionen, Workshops, Vorträge, Konzerte u.v.m. geben.

Quelle: http://www.contre-le-racisme.de/index.html , zuletzt besucht: 19.11.2015

Scheinklausuren

Vor einem Jahr wurden wir damit beauftragt, uns mit den Problematiken der Klausuren, welche auf Schein geschrieben werden müssten zu befassen. Hierbei wurde dem AStA mitgeteilt, dass es bei vielen Veranstaltungen nicht die Möglichkeit gäbe, Klausuren auf Schein mitzuschreiben. Inzwischen konnten wir durchsetzen, dies bei den meisten Veranstaltungen zu ermöglichen. In den meisten Veranstaltungen ist es von der veranstaltenden Person abhängig, ob dies möglich ist. Zusammen mit der Unileitung werden wir weiterhin betonen, dass es uns ein Anliegen ist, Klausuren auf Schein zu ermöglichen. Bei konkreten Problemen diesbezüglich könnt ihr jederzeit zu uns kommen.

Novelle des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes

Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) erlaubt Hochschulen eine stärkere sachgrundlose Befristung von den Arbeitsverträgen ihrer Beschäftigten, als es das Teilzeit- und Befristungsgesetz außerhalb der Hochschule macht. Hierbei gibt es unterschiedliche Ausmaße der Befristung. So sind etwa 53% aller Befristungen an Hochschulen auf eine Dauer von unter einem Jahr begrenzt. Kernpunkte in dem neuen Gesetz sind die Bindung der Befristung an Qualifizierung, die „Angemessenheit“ der Befristungsdauer, die Tarifsperre, die Bindung der Befristungsdauer bei Drittmitteln an die Mittelbewilligungsdauer, der Wegfall von Befristungsmöglichkeiten bei Drittmitteln für nichtakademisches Personal und der Abschnitt über studentische Hilfskräfte. So ist es studentischen Hilfskräften nichtmehr erlaubt, länger als 4 Jahre in ihrem Hilfskraft-Job beschäftigt zu sein.

Quelle: http://www.fzs.de/extra/show/345815.html , zuletzt besucht am 19.11.2015